Als Teil der Stadtbefestigung wurde 1363 das 36 Meter hohe Untertor in der Bachstraße erbaut und bis ins 19. Jahrhundert durch Stadtgraben, Brücke und Vortor zusätzlich gesichert. Wie das Frauentor hat es eine Pechnase, die der Feindabwehr diente. Auf der Südseite kannst du noch das Törlein sehen, das auf den hölzernen Wehrgang führte, der auf der Innenseite der Stadtmauer rings um die Stadt führte. Wie bei den anderen Stadttoren befand sich auch hier in reichsstädtischer Zeit eine Zollstation, wo für die ein- und ausgeführten Waren ein Durchgangszoll bezahlt werden musste.

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